Am 7. November um 14 Uhr verlor Joy auf einmal grüne Flüssigkeit, wir waren sehr überrascht, mussten zuerst mal durchatmen, um Joy nicht zu beunruhigen, denn sie hatte überhaupt keine Wehen.
Nach der Absprache mit dem Tierarzt Dr. Leutenegger von der Tierklinik in Nesslau sollte Joy ein Wehenmittel bekommen. Er meinte, nachher könnte es schnell gehen, bis der erste Welpe kommt.
Stunden später war immer noch kein Welpe da, sie hatte zwar jetzt leichte Wehen, was schon mal ein gutes Zeichen war. Nach 3 Stunden sagte uns der Tierartzt, wenn sie in der nächsten Stunde nicht kommen, muss er einen Kaiserschnitt machen. Joy ging es den Umständen entsprechend ziemlich gut, darum wollte der Tierartzt auch noch etwas abwarten. Ich habe ihr zu diesem Zeitpunkt schon etwa 3 Stunden ihren Bauch leicht massiert. Um 18.30 sagte uns der Tierarzt, so jetzt muss ein Kaiserschnitt her, sonst können die Welpen sterben, da sie nicht mehr genügend versorgt werden, es sind jetzt 4,5 Std vergangen. Doch dann ging es auf einmal los, und 5 Minuten später hat endlich unser erster Welpe das Licht der Welt erblickt. Erleichterung und Freude pur zugleich!
Die gesamte Geburt dauerte ganze 16 Stunden lang......bis morgens um 05:50.
Liebe Joy, du hast deine erste Trächtigkeit sowie deine erste Geburt super gut gemeistert, wir sind SEHR, SEHR STOLZ auf dich, Spitze.....................................................
Nach 16 Stunden sind alle Welpen geboren, die Joy wohlauf. Nun können wir alle einmal so richtig durchatmen. Denn die besten Vorbereitungen, bestmögliche Betreuung und medizinische Begleitung garantieren nicht, dass alles seinen natürlichen Gang nimmt.
Jetzt beginnt die schönste Arbeit der Welt. Die ersten Tage beschränkten sich darauf, Joy so gut als möglich zu betreuen und sie mit allem so gut zu versorgen, was sie jetzt dringend benötigt. Die Welpen sind noch “pflegeleicht” die Arbeit beschränkt sich darauf, die Wurfkiste sehr sauber zu halten und die Kleinen einmal täglich zu wägen. Die Joy verlässt die Wurfkiste nur ganz kurz (wenn überhaupt freiwillig), um sich zu versäubern.
Die fleissigste “Arbeiterin” in dieser Zeit ist die Waschmaschine. Unendlich viele Tücher gibt es zu waschen.